Was ist Mediterrane Küche?

Die Mediterrane Küche besteht hauptsächlich aus Gemüse, Salat,
Obst, Brot, Teigwaren und Hülsenfrüchten.

Schweine- und Rindfleisch sowie Eier gehören eher selten auf den
Speiseplan, dafür aber Fisch und Geflügel. Als Hauptfettquelle
dienen Olivenöl und Rapsöl.

Warum ist Mediterrane Küche gesund?

Bei der Mediterranen Küche treffen viele Vorteile zusammen. Der geringe Verzehr von Schweine- und Rindfleisch sowie die Verwendung von Oliven- oder Rapsöl senken den Cholesterinspiegel. Der große Anteil an Gemüse und Obst sorgt für ausreichend Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

Und ganz nebenbei reduziert sich auch die aufgenommene Kalorienmenge, was sich günstig auf die tägliche Energiebilanz des Körpers auswirkt und zu einem gesunden Abbau der Fettpölsterchen beitragen kann.

Tipps für die Mediterrane Küche

  Bringen Sie reichlich frisches Gemüse, Salat und Obst aus der Region auf den Teller.
  Als Beilage eignen sich besonders gut Vollkornbrot, Nudeln aus Hartweizengries 
  (ohne Ei), Kartoffeln, Reis und Hülsenfrüchte.
  Streuen Sie ab und an Nüsse und Samen (z.B. Sonnenblumenkerne) über Salate
  oder Müsli, sie enthalten wertvolle Fettsäuren.
  Verwenden Sie viele frische Kräuter und Knoblauch.
  Bevorzugen Sie fettarme Milchprodukte, Fisch und Geflügel.
  Essen Sie eher selten Schweine- und Rindfleisch sowie Eier.
  Verwenden Sie möglichst Oliven- oder Rapsöl.
  Gönnen Sie sich ab und zu ein Gläschen Rotwein (nach Absprache mit Ihrem Arzt).

Worauf Sie beim Einkaufen achten sollten:

  Anstelle gekörnter Fleischbrühe lieber Gemüsebrühe wählen.
  Achten Sie bei Olivenöl auf den Zusatz Natives Olivenöl extra bzw. Natives Olivenöl.
  Diese Ölsorten können Sie gut bis 180 Grad erhitzen und zum Kochen und 
  Braten verwenden.
  Wenn Sie kein frisches Gemüse bekommen, greifen Sie zum Tiefkühlgemüse -
  aber ohne Zusätze wie Butter oder Sahne! Das Tiefkühlgemüse wird heute so frisch
  verarbeitet, dass die Nährstoffe gut erhalten bleiben.
  Achten Sie bei Nudeln auf die Zutatenliste. Empfehlenswert sind Nudeln aus 
  Hartweizengries ohne Ei.
  Statt Vollmilch lieber fettarme Milch einkaufen. Auch bei Joghurt, Quark und Käse 
  sollten Sie lieber zu den fettreduzierten Produkten greifen.
  Aber Achtung: Dann nicht doppelt so viel davon essen!
  Wenn sie Ihnen nicht so gut schmecken - bleiben Sie  bei den Vollfettprodukten,
  aber reduzieren Sie die Menge!
  Testen Sie, ob Ihnen statt Sahne oder Mayonnaise für Salate und Dressings nicht
  auch Joghurt oder Olivenöl gut schmecken.

Gesunde Ernährung

Olivenöl

Mit Olivenöl nehmen wir sowohl einen hohen Anteil an einfach unge-
sättigten als auch mehrfach ungesät-
tigten Fettsäuren auf.

Olivenöl senkt das LDL-Cholesterin, das so genannte schlechte Cholesterin, hält aber das HDL, das gute Cholesterin, stabil. Wenn Ihnen Olivenöl bisher nicht schmeckte, versuchen Sie doch mal ein besonders mildes Olivenöl. Je nach Erntezeitpunkt und Verarbeitung kann der Geschmack ganz unterschiedlich ausfallen: von mild über fruchtig bis pikant.

Rapsöl enthält auch einen vierfach höheren Anteil an mehrfach ungesättigten Fett-
säuren und eignet sich daher ebenfalls gut für die Mediterrane Küche.
Mediterrane Küche
Olivia

Als Faustregel gilt:
3/4 Gemüse und Beilage und
1/4 Fisch, Geflügel oder Fleisch

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